Zum Auftakt der Bezirksliga West hat die SPG Permatinger Munderfing/Pfaffstätt einen torreichen 5:3-Sieg gegen die Union CAB Rainbach/I. gefeiert. Neo-Trainer Patrick Ladner sah zunächst eine nervöse Mannschaft, die sich aber in die Partie zurückkämpfte und laut seiner Einschätzung mit dem 2:1 sowie dem 3:1 kurz vor der Pause auf die Siegerstraße brachte. Trotz einer Gelb-Roten Karte und einer druckvollen Schlussphase der Gäste blieb der Auftakt erfolgreich.
Nach nervösem Beginn drehte die Heimelf vor der Pause auf
Die Partie brauchte aus Sicht der Gastgeber ein paar Minuten, bis sie wirklich anlief. "Am Anfang waren wir etwas ängstlich und vielleicht auch ein bissl nervös", sagte Patrick Ladner nach dem Schlusspfiff und traf damit den Beginn ziemlich genau. Trotzdem ging die SPG FC Permatinger Munderfing/Pfaffstätt in der 14. Minute durch Luka Ban mit 1:0 in Führung. Union CAB Rainbach/Innkreis antwortete aber in der 22. Minute durch Dexter Goryl und stellte früh wieder auf Gleichstand. Gerade in dieser Phase war für Ladner wichtig, dass seine Mannschaft nicht den Faden verlor. Mit dem 2:1 durch Gabar Mahmud in der 32. Minute und dem 3:1 durch denselben Spieler in der 44. Minute lenkte die SPG FC Permatinger Munderfing/Pfaffstätt die Partie klar in ihre Richtung. "Das 2:1 und das 3:1 vor der Pause waren natürlich wichtig", sagte der Trainer.
Bis zum 5:1 lief vieles zusammen, dann kam Rainbach noch einmal heran
Nach dem Seitenwechsel legte die SPG FC Permatinger Munderfing/Pfaffstätt zunächst genauso weiter, wie es sich der Trainer gewünscht hatte. Daniel Greinecker erhöhte in der 58. Minute auf 4:1, nur drei Minuten später traf Luka Ban zum 5:1 und schnürte damit seinen Doppelpack. Für Ladner war das die stärkste Phase seines Teams. "Wir kommen eigentlich gut aus der Halbzeit raus, sind dann mit 5:1 vorn, haben richtig super Fußball gespielt und haben uns mit jeder Aktion Selbstvertrauen geholt", sagte er. Ganz durch war die Sache damit aber noch nicht, denn eine Gelb-Rote Karte gegen Gabar Mahmud in der 64. Minute schwächte die Heimischen in der Folge. Ladner wollte das gar nicht am Schiedsrichter festmachen. "Das hat nichts mit dem Schiedsrichter zu tun. Das war einfach nicht die cleverste Entscheidung", erklärte er. Union CAB Rainbach/Innkreis blieb damit im Spiel, bekam laut Ladner noch einmal "die zweite Luft" und verkürzte durch Rumen Stefanov Kerekov in der 70. und 89. Minute auf 5:3.
Standards als Trumpf, aber der Trainer sieht noch Luft nach oben
Warum die drei Punkte am Ende beim Landesliga-Absteiger blieben, erklärte Ladner ziemlich klar. Zwei Tore von Luka Ban fielen nach Standards, dazu kam mit dem 2:1 von Gabar Mahmud laut Trainer ein Treffer, der "super rausgespielt" war. Insgesamt habe seine Mannschaft versucht, Fußball zu spielen, und genau daraus sei auch vieles entstanden. "Wir haben bei den Standards Tore gemacht und waren auch im Spiel sehr effektiv", sagte Ladner. Gleichzeitig hob er hervor, dass der eigene Tormann "einige Situationen sehr gut geklärt hat" und so weitere Gegentreffer verhinderte. Den Gegner erlebte er im Zentrum gut aufgestellt, vorne routiniert und insgesamt fit. Luft nach oben sieht der Trainer trotz der fünf erzielten Tore trotzdem. Seine Mannschaft solle sich von Beginn an noch mehr zutrauen, mutiger sein, den Ball laufen lassen und den Gegner laufen lassen. Dazu passte auch sein Schlusswort nach dem gelungenen Auftakt: Er gratulierte seiner Mannschaft zur erfolgreichen Vorbereitung und zum positiven Start und forderte, "weiterhin positiv zu bleiben, an uns zu glauben und den Weg gemeinsam weiterzugehen"
Quelle: www.ligaportal.at


